Heydi wie er wollte

Heute stand das Ü40 Pokalspiel gegen die SG Jersbek/Bargfeld an. Und seit langer Zeit konnten wir mal 14 Spieler auf den Spielbericht schreiben.

Starwars wollte nicht unbedingt spielen, weil ihn noch eine Grippe plagte und Albi musste kurz vorher dann doch nochmal mit Fieber absagen. Trotzdem konnten wir endlich mal wieder 11 gegen 11 spielen. Dachten wir…

Denn als wir zum Sportplatz kamen zog sich der Nebel in Trittau immer weiter zu und man konnte vom Fußweg zum Sportplatz im Grunde nicht sehen, ob jemand auf dem Kunstrasen spielt. Das Pokalspiel der C-Jugend wurde dementsprechend auch in der Halbzeit abgebrochen. Man konnte vom Mittelkreis nicht mehr die Tore sehen.

Weil bei uns aber sowieso niemand so weit gucken, geschweige denn schießen kann, haben wir mit dem Gegner abgemacht, dass wir trotzdem kicken wollen. Keiner hatte Lust auf eine Verlegung und Ecki sah in seiner Wetter App, dass der Nebel bald weg sein sollte 😉 Ist klar… Das war jedenfalls schonmal sehr sympathisch von Jersbek/Bargfeld, dass man auch unter den Bedingungen kicken wollte. Der Nebel war dann ab der zweiten Halbzeit auch komplett weg.

Wegen der Diskussionen ging es dann einige Minuten später los. Und wie es losging.

Heydi gelang heute alles. Was im Grunde genommen nicht gut ist, weil statistisch gesehen in den nächsten Spielen dann fast nichts klappen wird. In der 8. Minute eröffnete Heydi den Torregen durch einen satten und unhaltbaren Torschuss. Das 2:0 fiel nach einem langen Einwurf durch Mori (andere können nichtmal so weit schießen), den Svenaldo zum 2:0 nutzte.

Das 3:0 hat eigentlich niemand gesehen, weil die Szene vorbei war. Der Keeper warf sich auf einen zu steilen Pass und hatte den Ball vermeintlich sicher. Und hätte mein Papa mir damals nicht mit dem Gürtel eingebläut, dass ein Stürmer ausnahmslos hinter jedem Ball hinterhergeht, dann wäre auch das 3:0 nicht gefallen. Der Ball rutschte nämlich irgendwie unter dem Keeper durch und Papas Sohn staubte zum 3:0 ab. Hat nur leider niemand gesehen, weil alle schon auf Abschlag eingestellt waren.

Das 4:0 schoss wieder Heydi, wahrscheinlich durch einen Schuss im 16er. Das 5:0 fiel nach einem Freistoß von Dr. Mo. Und was für einer. Aus 25 Metern zimmerte er den Ball humorlos mit Mach 2 unter die Latte. Was von der Seite aussah wie ein Strich war in Wirklichkeit eine Schrumme, die Dr. Mo so geschossen hat, dass der Ball sich erst kurz vor dem Tor wieder senkt und einschlägt. Das habe ich zuerst nicht geglaubt und deshalb heute Morgen bei Wissenschaft.de nachgelesen. Geht wirklich. Es müssen nur „instationäre Kräfte“ auf den Ball einwirken.

Das 6:0 fiel so schnell, dass Schrotty sich beschwerte, dass er zwischen den beiden Toren nicht einmal den Ball berührt hatte. Heydi schrummte ebenfalls aus 25 Metern oben links und extrem unhaltbar in den Winkel!

So ging es dann auch in die Halbzeit. Wir einigten uns mit dem Gegner, dass wir draußen bleiben und in 5 Minuten weiterspielen. Wieder angepfiffen wurde dann nach 15 Minuten als alle aus der Kabine wieder da waren. Genug Zeit, um draußen mit Scholle zu besprechen auf welcher Position er eingewechselt werden sollte. Alle waren für die „6“. Außer Scholle. Der hatte keinen Bock auf die „6“. Also kam er dann später für Hawaii, sortierte sich auf der „10“ ein und Dr. Mo rutsche dafür widerwillig nach hinten auf die „6“.

2 Minuten nach Scholles Einwechslung war dann auch endlich Stimmung in dem sonst harmonischen Spiel. Hängen bleibt, dass man die Abseitsregel scheinbar nur verstehen kann, wenn man Abitur gemacht hat.

Jersbek/Bargfeld hatte sich aufgegeben und beschränke sich darauf uns ins Abseits laufen zu lassen. Das klappte manchmal und manchmal nicht. In den Situationen, in denen das nicht klappte, fielen dann noch 4 Tore. Der Torwart war definitiv nicht zu beneiden! Assi in der 47. Minute, Heydi in der 55. Minute, Dr. Mo in der 58. Minute und Coach Lulli belohnt sich auch noch mit dem Treffer zum 10:0 Endstand, indem er sein Solo nach einen Traumpass von Auge rechts unten am Torwart vorbei, aber noch den Pfosten touchierend, einschob.

2 Tore hätten noch durch Kopfballtorpedos von Dr. Mo fallen können aber beide Kopfbälle gingen leicht drüber.

Einmal war der Gegner in der zweiten Halbzeit bei uns kurz vor dem Strafraum aber Marco konnte verhindern, dass Roger einen Schuss aufs Tor bekommt. Ansonsten hatten Hawaii, Ecki, und Schrotty (nach seinem ersten Spiel nach der OP) vorher schon alles geklärt und im Mittelfeld abgeräumt. Da kam heute niemand vorbei! Nach dem 3:0 hatte der Gegner sich aufgegeben und im Grunde ist das auch sinnlos nur auf Abseits gegen uns zu spielen. Auge findet immer eine Lücke durch die er unsere Raketen Heydi und Lulli anspielen kann. Und zur Not kann Mori dann ja auch mal einen reinschrummen.

Starwars verzichtete auf einen Einsatz und vergnügte sich draußen mit unseren treuen Supportern Timbo, Tobi und Thominio.

Diddel hat sich freundlicherweise wieder als Schiri zur Verfügung gestellt und die Sache wie üblich souverän gemeistert. Roger beschwerte sich, dass ihm 70 Minten arschkalt war und Schrotty sorgte nach dem Spiel mit seiner Geburtstagskiste für den Durstlöscher. Ecki hatte sich rechtzeitig vor Mitternacht verdrückt 🙂

Da Lulli mich heute zum Kapitän ernannt hatte, wird es schwer für Assi den Posten zurück zu bekommen. Immerhin habe ich bisher jedes Spiel als Kapitän mit 10:0 gewonnen. Zufall wird das wohl nicht sein.

Eine Runde weiter sind Roger, Ecki, Hawaii, Marco, Dr. Mo, Auge, Lulli, Schrotty, Svenaldo, Assi, Heydi wie er wollte, Starwars und Scholle.

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