„Das Chancenplus war nicht ausgeglichen“

31.08.11: TSV Trittau AH/AS – FSV Geesthacht 07 1:5

Hallo Hopos/AS,

bis zu 20 Ja-Sager finden sich noch am Spieltagsvormittag auf der Homepage. Als sich mit Hawaii und wenig später Knut gegen kurz vor Anpfiff die letzten Kicker am Ort des Geschehens einfinden, umfasst der Kader auf wundersame Art und Weise gerade noch 15 Fussis…

Trittau gegen 19:45 Uhr in gewohnter Manier gen Kunstrasen trottend, da überrascht der Gast aus Geesthacht erstmals. Nicht nur mit rot-weiss gestreiften Trikots a la TSV, sondern auch mit trainingsähnlichen Übungen, die dem noch parallel stattfindenden Jugendtraining alle Ehre machen.

Ein Referee war im Vorwege leider nicht zu begeistern, aber Lars ist ja zugegen und spürbar hochgradigst gewillt, die Pfeife dem aktiven gegen den Ball Treten vorzuziehen. Perfekt ausgestattet bittet er pünktlich zum Tanz um den Ball.

Sehenswert mit dem Ball tanzt ab Sekunde 1 ausschließlich der Gast. Aber das runde Ding befördern die in blau herumlaufenden Trittauer in Minute 3 und 6 und 9 quasi gleich erst mal selbständig ins eigene Netz. Scholle, Schrotty und Godick mit sprachlos machenden Rückpässen in die Füsse der Gäste und die sagen 3x artig Danke – 0:3 nach nicht einmal 10 Minuten! Das ist doch mal ein Auftakt!

Der TSV findet die komplette 1.Halbzeit nicht statt. Der FSV Geesthacht 07 aus der in Trittau ja hinlänglich bekannten Hamburger AA01-Staffel in allen Belangen gewillter, überlegener – einfach Klassen besser!

Mit dem 0:4 in Minute 24 dann ein Schmankerl, dass auch weit nach Spielschluss in der Kabine noch anerkennend bewundert wird. Ein 0:5 gibt es noch oben drauf (35.). Und Sven Hempel ist Leidtragender eines der bedauernswertesten Unika seit dem Beginn der Trittauer Spielberichtsveröffentlichung: 4 Gegentore (s)eines Gegenspielers in einer Halbzeit.

Dem Langen ist es vorbehalten, Ergebniskosmetik zu betreiben. Ein gescheites Alex-Zuspiel wird abgeklärt unten rechts reingenetzt (38.).

Halbzeit. Ab in die Kabine und das Erlebte erst einmal „Paroli laufen lassen“. Mülli philosophiert zwar nicht, dass „die fußballerische Intelligenz die Grundlage ist, um einen sportartspezifischen Intellekt aufzubauen“. Aber irgendwie so ähnlich. Sinngemäss.

Ab Minute 41 erlösen Hoddel, Knut und Svenaldo zunächst Hawaii, Godick und den Langen. Und das Spiel findet nun auch mit Trittauer Beteiligung statt. Kommunikation und Bewegungsbereitschaft vorhanden. Wenn nun noch die Tagesfehlpassquote im Spiel nach vorne von 1000% auf erträglich gesenkt werden könnte…

Lars im ersten Durchgang noch partiell nicht die Lieblingspfeife des Gästeanhangs, aber im zweiten Abschnitt gleich zweimal auf den ominösen Punkt zeigend. Auf Grundlage regelwidrigen Einsteigens Trittauer Grätschen. Ob die Geesthachter Schützen aus Mitleid & Co. drüber oder gegen den Pfosten zielen, bleibt vielleicht für alle Zeiten unbeantwortet.

Auf Trittauer Seite in den letzten 10 Minuten nochmals Ein- und Auswechselspiele, aber auch durchaus erwähnenswerte Einschussmöglichkeiten. Jedoch Svenaldo und der Lange ohne Fortune.

Abpfiff und natürlich feiern sich Knut, Hofe und Svenaldo zu Recht umgehend für ihr persönliches 0:0. In Summe aber letztendlich eine erkenntnisreiche 1:5-Klatsche für alle anwesenden TSV-Kicker, so dass zu vorgerückter Stunde im Spo bei perfekt gekühltem (!!!) Holsten aus der Flasche noch analysiert und diskutiert werden kann.

Dem an diesem Abend auf nahezu jeder Position sehr stark besetzten Team des FSV Geesthacht 07 unser Sorry, dass für sie das Spiel gefühlt überwiegend auf dem Niveau eines unterlegenen Sparrings stattgefunden haben muss.

Sparringspartner: Marco, Scholle, Hawaii, Hempel, Piesch, Heydi, Schrotty, Godick, Alex, Alboa, Langer, Knut, Svenaldo, Hoddel und Hofe. Support durch Gürgel, Mülli, zeitweise Thominio und man munkelt, Honk sei auch vor Ort gewesen.

© Piesch