1:0 – 1. Herren siegen beim SC Elmenhorst

1:0 – 1. Herren siegen beim SC Elmenhorst

Kleiner Achtungserfolg für unsere Herren-Mannschaft. Gegen den Kreisligisten SC Elmenhorst gelang dem Team von Matthias Räck ein 1:0-Erfolg. Neuzugang Max Johnsen traf kurz vor Schluss per Freistoß zum verdienten Siegtreffer.

Personell konnte man im voraus nicht aus dem Vollen schöpfen. So fehlten unter anderem von den A-Jugend-Neulingen Andre Bannenberg, Kolja Bastian-Hauck und Bennet Jensch, sowie Sturm-Neuzugang Christoph Geertz. Letzterer schaute sich die Partie von außen an. Die Partie sollte allerdings alles andere als ein fußballerischer Leckerbissen werden. Zu Beginn stand Trittau tief und überließ das Spiel den Hausherren, die die vergangene Spielzeit in der Kreisliga auf Platz acht beendeten. Etwas zählbares sprang für Elmenhorst aber nicht wirklich raus. Zwei Schüsse auf Höhe der Sechzehnerlinie gingen jeweils knapp am linken Torpfosten vorbei. Gefährlich wurde es einmal, als der Ball förmlich durch den Trittauer Strafraum flipperte, Keeper Bastian Schmechel aber überragend entgegen der Laufrichtung aus kürzester Distanz parieren konnte. Auf Trittauer Seite steckte Florian Preuß kurz vor dem Seitenwechsel auf Mahdi Hosseini durch, doch der 18-Jährige konnte die Kugel nicht mehr am rauseilendem Keeper, der übrigens starke Ähnlichkeit mit A-Jugend Trainer Oliver Jensch hatte, vorbeispitzeln. So ging es torlos in die Halbzeit.

Zur zweiten Hälfte ließ Matthias Räck etwas durchtauschen. So kam auch Tugay Ikiz in die Partie, der dem Spiel der Gäste viel Schwung verleitete. Trittau war nun aktiver. Aus zwanzig Metern versuchte es Florian Wilke, doch sein Schuss konnte noch vom SC-Keeper abgewehrt werden. Kurz vor Schluss hätte Ikiz dann beinahe spektakulär die Führung besorgt. Eine Flanke verarbeite der Neuzugang stark mit der Brust und schloß mustergültig auf Höhe der Sechzehnerlinie per Seitfallzieher ab. Der Ball klatschte gegen die Unterkante der Latte, sprang von der Torlinie aus aber wieder ins Feld. Trotzdem war Trittau nun endgültig gewillt, den Sieg einzutüten. Fünf Minuten vor Schluss jagte Max Johnsen das Spielgerät per Freistoß aus zwanzig Metern Entfernung an der Mauer vorbei ins lange Eck (85.). Der späte Siegtreffer. In der Folge sollte nichts mehr durch das Trittauer Bollwerk kommen. Mit dem vierten Erfolg im vierten Testspiel ist dies nun eine schöne Momentaufnahme. Wir können schon jetzt kaum den Saisonauftakt im Pokal gegen Preußen Reinfeld erwarten. Ein Sieg dort wäre wohl mehr als nur ein Achtungserfolg.