1. Herren: Max und Moritz ärgern LSC II

Unsere 1. Herren hat es geschafft! Nach dem dramatischen Sieg bei Preußen Reinfeld gewann das Team auch das letzte Spiel der Aufstiegsrunde. Gegen den Lübecker SC II gab es einen 2:0-Erfolg. Die Mannschaft spielt nächstes Jahr damit in der Kreisliga.

Durch das Ergebnis aus dem Parallelspiel, was unter der Woche stattgefunden hatte, war für unseren TSV klar, dass im Spiel gegen den Lübecker SC II ein Unentschieden zum sicheren Aufstieg reichen würde. Dennoch war Trittau von Beginn an nicht auf Ergebnisverwaltung aus. Nach wenigen Sekunden wurde es bereits gefährlich, als LSC-Torwart Niclas Warsteit noch den Fuß in eine Hereingabe von Marcel Anton halten konnte. Der Lübecker Torwart war aufgrund von Personalmangel reaktiviert worden und machte sein erstes Spiel seit zwei Jahren – dafür erledigte er zugegebenermaßen einen bärenstarken Job. Wenig später scheiterte Andre Bannenberg im Eins gegen Eins am LSC-Torwart. Nach zwanzig Minuten sollte der Trittauer Offensiv-Bann dann aber brechen.

Johnsen bricht den Bann

Andre Bannenberg scheitert an Niclas Warsteit. Foto: JKR

Jannik Siever bediente Darijo Kramer in „Virgil Van Dijk-Manier“ mit einem Weltklasse-Pass. Die A-Jugend-Leihgabe ließ einen Verteidiger aussteigen und legte in den Rückraum, wo Max Johnsen komplett blank war und aus 15 Metern sicher vollendete (20.). In der Folge drückte Trittau weiter auf das Gaspedal. Darijo Kramer, Andre Bannenberg und Robin Waidikat ließen aber beste Chancen liegen, die Führung weiter auszubauen. Fast hätte sich die fahrlässige Chancenverwertung sogar gerächt. Ein LSC-Akteur ließ zwei TSV-Verteidiger aussteigen, scheiterte dann am überragend reagierenden Bastian Schmechel im TSV-Tor.

Trittau verzweifelt an Warsteit

Florian Preuß räumte auf der Sechs alles ab. Foto: JKR

Dennoch äußerst schmeichelhaft für die Gäste, dass es nur mit einem 1:0-Zwischenstand in die Kabinen ging. Nach dem Seitenwechsel setzte sich der einseitige Spielverlauf fort. Kurz nach Wiederanpfiff hatte Robin Waidikat das 2:0 auf dem Fuß, ein Lübecker Abwehrspieler konnte sich aber noch in seine Direktabnahme schmeißen. Wenig später war Kramer frei vor Warsteit, der dessen Abschluss aber mit einer Weltklasse-Tat entschärfte. Trittau agierte anschließend nicht mehr mit dem Druck der ersten 45 Minuten. Der Kräfteverschleiß war unseren Jungs sichtlich anzumerken. Dennoch konnte der eingewechselte Moritz Reinecke kurz vor Schluss für klare Verhältnisse sorgen.

Reinecke macht den Deckel drauf

Der Offensivmann schlenzte die Kugel mit seinem starken linken Fuß Richtung langes Eck. Warsteit konnte den Ball zwar noch gegen den Innenpfosten lenken, wovon das Spielgerät aber in die Maschen sprang (83.). Das Highlight der Partie war aber Darijo Kramer vorbehalten. In der Nachspielzeit umkurvte der Rechtsaußen den gegnerischen Keeper, schob den Ball vor dem leeren Tor aber lediglich gegen das Außennetz. Eine tragisch-amüsante Szene, die aber nicht ins Gewicht fallen sollte. Nach 90 Minuten war alles in trockenen Tüchern. Erleichtert nahm Matthias Räck zur Kenntnis, dass das Ziel Kreisliga endlich erreicht worden war:. „Die Erleichterung ist sehr groß, auch wenn unser Spiel eine Katastrophe war.“ Dem Team wird es egal sein. Heute wird noch lange gefeiert. //

TSV Trittau: Schmechel – Jensch (88. Niemann), Siever, Sondershausen, Anton – Schifferdecker (55. Geertz), Preuß (88. Rahimi) – Kramer, Johnsen, Bannenberg – Waidikat (72. Reinecke)

Tore: 1:0 Johnsen (20.), 2:0 Reinecke (83.)

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